|
Nierswalder Senioren in Goch bei der Firma COOL-REC
Das war hoch interessant. Der Betriebsleiter Herr Maarten Lenders begrüßte uns und führte uns erläuternd durch den Betrieb. Wir sind mit der Vorstellung zur Besichtigung gefahren, das dort Geräte wie, Waschmaschinen, Computer, Handys, Kameras, Drucker und ähnliches, zerlegt und die einzelnen Wertstoffe aussortiert werden. Weit gefehlt!
Die COOL-REC-Gruppe hat Betriebe in Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland. Sie verarbeiten Recycelbare Materialien, außer Eisen, aus den oben genannten Geräten, die zerlegt und geschreddert von Schwester Betrieben angeliefert werden. Daraus werden verwertbare Plastik, Metalle aussortiert. Aber auch, man wundert sich, Verbrennungsschlacke aus MüllVerbrennungsanlagen werden hier recycelt. zunächst wird in einem Schwerwasser verfahren Aluminium von den übrigen Materialien getrennt, und Kupfer aussortiert. Die Restmaterialien enthalten dann noch sehr viel Gold, Silber, Zink, Platin und weitere verwertbare Materialien.
Dies alles wird dann in „alle Welt“ zur weiter Verarbeitung verschickt. In der Schlacke / Asche aus den Verbrennungsanlagen lassen sich täglich auch bis ca. 600 Euro an Münzen finden, auch Schmuckstücke sind schon gefunden worden. Alles Brauchwasser das in der Produktion genutzt wird, wird in einem geschlossenen Kreislauf gehalten und ein bis zweimal im Jahr ausgetauscht. Das dann anfallende Schmutzwasser wird von entsprechenden Fachbetrieben entsorgt, die Umweltauflagen werden strengstens beachtet und eingehalten. Aus diesem Prozess, werden teuer, ja kostbare Materialien und Stoffe gewonnen. Hier kommt einem der Gedanke, das das Gebührensystem der Müllabfuhr Verbraucher freundlicher gestaltet werden könnte, denn in all den Abfallprodukten die wir Verbraucher und die Industrie in den Abfallkreislauf geben, steckt Kapital und schon heute wird damit ganz schön Geld verdient.
|