Geschichte - Die Entstehung der Reichswaldsiedlung Vor dem zweiten Weltkrieg zählte der Reichswald mit seinem abwechslungsreichen Laub- und  Nadelwald nicht nur zu den schönsten, sondern mit über 6.700 Hektar auch zu den größten  geschlossenen Forstbezirken im Westen des damaligen Deutschen Reiches.  Der Wald besaß einen Holzvorrat von 1,4 Millionen Festmeter, wovon jährlich 30.000 Festmeter Holz  zur Versorgung der Industrie und des Handwerks des Niederrheins geschlagen wurden. Außerdem war der Reichswald schon vor dem letzten Weltkrieg Erholungsraum für das waldarme  Niederrheingebiet und das Ruhrgebiet.  Ende September 1944 setzen sich alliierte Truppen am Westrand des Reichswaldes fest. Drei  britische und 4 dezimierte deutsche Divisionen standen sich hier gegenüber und verwandelten den  alten Reichswald in ein Schlachtfeld unvorstellbaren Ausmaßes. Nach Kriegsende errichtete die Besatzungsmacht große Sägewerke im Reichswald und holzte bis  zum 15. Dezember 1947 die noch vorhandenen besseren Kiefern-, Fichten- und Eichenvorräte, zum  Teil durch deutsche Kriegsgefangene, in guter Abfuhrlage ab. Der Holzeinschlag, der vier Millionen  Tonnen Holz einbrachte, lief unter dem Deckwort "Operation Waldspecht".  Zum Vergrößern bitte Bild anklicken! Zum Vergrößern bitte Bild anklicken!