Geschichte - Die Entstehung der Reichswaldsiedlung 1948 sollte nach Meinung der Bevölkerung und der Forstverwaltung der gesamte Wald aus  landeskulturellen Gründen wieder aufgeforstet werden. Wegen Saatgutmangel und fehlender  Finanzmittel war nach dem zweiten Weltkrieg eine zügige Aufforstung des gesamten Reichswaldes  nicht realisierbar, wodurch dann letztendlich das Reichswaldsiedlungsprojekt entstanden ist. In den Jahren 1949 bis 1964 begann die Wiederaufforstung des Reichswaldes. Von 1948 bis 1952  wurden rund 3.000 ha Kahlflächen überwiegend mit Kiefern, Fichten, Lärchen und Roteichen wieder  bewaldet. Über tausend Waldarbeiter und Kulturfrauen hatten bei einem Stundenlohn von 48  Pfennig über 50 Millionen Pflanzen und viele Tonnen Saatgut in die Erde gebracht.  Am 3. Juli 1948 erhielt das Forstamt Kleve die Anweisung 500 ha des Reichswaldes für  Siedlungszwecke bereitzustellen. Das Forstamt hatte für diesen Zweck verwüstete Waldflächen in  den Revieren Grunewald und Nergena ausgewiesen. Nach einer Überprüfung der Böden stellte man  fest, das der sandige Boden in diesen Revieren für die landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet war.