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Geschichte - Die Entstehung der Reichswaldsiedlung Die Kommission einigte sich dann mit der Forstverwaltung, das Revier Asperden und Pfalzdorf für  Siedlungsprojekte festzulegen. Diese Waldflächen lagen für ein Siedlungsprojekt auch  verkehrsgünstiger. Die geplanten Siedlungen erhielten zunächst die Planbezeichnungen "A", "B" und "C".   1949 wurde mit den Rohbauarbeiten in den Siedlungen begonnen. Hohlblocksteine dienten als  Baumaterial für den Hausbau. Als Kellerdecke diente damals die typische "Katzenberger Decke", die  sich aus Betonbalken mit Hohlkörpern zusammensetzte. Die Bauten wurden  von den Firmen recht  unterschiedlich zum Teil sogar recht mangelhaft ausgeführt. Das Bauholz der landwirtschaftlichen  Siedlerstellen wurde nicht imprägniert, so dass Parasiten die Dachkonstruktionen schädigen  konnten. Sämtliche Siedlerhäuser entstanden ohne Badezimmer, Duschecke und Zentralheizung.  Die Badezimmer wurden in den meisten Häusern in der Zeit von 1955 bis 1960 installiert.  Die Bevölkerung duschte sich in der 1952 errichteten Schule in Nierswalde, wo sich eine  Brauseanlage befand. Zur bleibenden Erinnerung an das Werk "Reichswaldsiedlung" wurde am 6.  August 1950 die Friedhofskapelle in Dorf "A", den späteren Nierswalde eingeweiht.
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