Geschichte - Errichtung einer Kreuzigungsgruppe und   einer Friedhofskapelle als Erinnerungsstätte        mit Text der Gründungsurkunde. Als im Sommer 1950 die Errichtung der Reichswaldsiedlung weitgehend abgeschlossen war,  beschloss das Rheinische Heim zum Abschluss der Arbeiten religiöse Feierstunden zu veranstalten.  Zur bleibenden Erinnerung an das Werk „Reichswaldsiedlung“ wurden zwei Erinnerungsstätten  gestiftet, die am 6. August 1950 eingeweiht wurden. Das Siedlungsdorf A erhielt eine Friedhofskapelle, welcher die Firma Willems aus Kevelaer  errichtete. Für das Dorf C und den Dorfteil B wurde unter dem Buchenhorst „Zwölf Apostel“ bei Hau eine von  dem Bildhauer Leo Dierkes aus Kevelaer künstlerisch gestaltete Kreuzigungsgruppe aufgestellt. Die  aus Eichenholz in spätgotischer Stilauffassung geschaffene Gruppe zeigt am Kruzifix den siegenden  Christus und unter dem Kreuz die Plastiken der Maria und Johannes. Der Steinsockel trägt in  goldenen Buchstaben den Spruch: „Durch Deine Gnad‘ in harter Tat, aus Not und Tod zu Heim und  Brot!“  Die Friedhofskapelle weihte der evangelische Pfarrer Julius Göbelsmann aus Pfalzdorf und die  Kreuzigungsgruppe der katholische Pfarrer Heinrich Küppers aus Hau ein. Der Leiter der  Außenstelle Reichswald des Rheinischen Heims in Hau, Franz Bähr, legte bei beiden  Erinnerungsstätten die Gründungsurkunde der Reichswaldsiedlung nieder.  Zum Vergrößern bitte Bild anklicken! Zum Vergrößern bitte Bild anklicken! Zum Vergrößern bitte Bild anklicken!