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Geschichte - Errichtung einer Kreuzigungsgruppe und   einer Friedhofskapelle als Erinnerungsstätte        mit Text der Gründungsurkunde. c)  Landwirtschaftskammer Rheinland, Bonn 1.   deren Kreisstelle Kleve, Landwirtschaftsrat Dr. Schauenburg 2.   Wirtschaftsberatungsstelle an der Landwirtschaftsschule Goch, Dipl.-Landwirt Brunk 3.   Kreislandwirt Schlüter und Ortsvertrauensmann Cronenberg.   Als am 8. Mai des Jahres 1945, nach fast sechsjähriger schwerster und leidvollster Kriegszeit,  endlich auch im Deutschen Vaterlande die Kanonen schwiegen und eine ganze Welt glaubte, nun  zum Frieden aufatmen zu können, begann für viele unserer deutschen Brüder und Schwestern im  Osten eine neue leidvolle Zeit. Millionen von Familien, von Haus, Hof und Heimat vertrieben,  flüchteten auf unsagbaren Elendsstrassen nach Westdeutschland, um dort Schutz und eine neue  Heimat zu suchen.  Um in diesen schweren aufgezwungenen Leiden zu helfen und zu lindern, beschloss im Herbst des  Jahres 1948 das Kabinett der neugebildeten Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf  Vorschlag des Ministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Heinrich Lübke, in den  fruchtbaren Gründen des zwar auch vom Kriegsgeschehen sehr zerschundenen Reichswaldes am  Niederrhein, eine großzügige landwirtschaftliche Siedlung für heimatvertriebene deutsche Bauern in  Größe von 1800 ha auszulegen.
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