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Geschichte - Errichtung der Siedlungshäuser -   Hohlblocksteine erleichterten den Hochbau           von Hans-Joachim Koepp Erst Jahre später stellte sich heraus, dass diese Hohlblocksteine Feuchtigkeit zogen und eine  Verklinkerung der Häuser notwendig machten. Für das Kellermauerwerk wurden wegen der  größeren Druckfestigkeit und Härte reine Trümmersplitt-Hohlblocksteine verwendet. Als  Außenanstrich verwendete man einen wasserdichten, weißen Spritzputz. Industriell gefertigte  Betonstürze über Türen und Fenstern und Anschlagsteine machten das Anlegen der Öffnungen zu  einem Kinderspiel.   Die Geschoss- und Stalldecken wurden aus Beton-Fertigbalken mit Hohlkörpersteinen aus Bims  und Druckbeton erstellt. Obwohl der Wald für die Siedlungen gerodet wurde, musste das Holz für  die neuartigen Dachbinder aus Bayern herangeschafft werden. Das Holz des Reichswaldes hatte  wegen der Granatsplitter nicht die erforderliche Qualität und entsprechende Stärke ausweisen  können. Außerdem musste frischgeschlagenes Holz noch lange ablagern. Das Dach wurde in der  sog. Nagelbinderkonstruktion erstellt. Das hatte den Vorteil, dass zur Unterstützung der Firstfette  keine Balken und längere Zugbänder benötigt wurden. Dadurch entstand ein überdachter Raum,  der keine lästigen und arbeitsstörenden Querhölzer aufwies.  
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