Verklinkerung der Häuser notwendig machten. Für das Kellermauerwerk wurden wegen der
größeren Druckfestigkeit und Härte reine Trümmersplitt-Hohlblocksteine verwendet. Als
Außenanstrich verwendete man einen wasserdichten, weißen Spritzputz. Industriell gefertigte
Betonstürze über Türen und Fenstern und Anschlagsteine machten das Anlegen der Öffnungen zu
einem Kinderspiel.
Die Geschoss- und Stalldecken wurden aus Beton-Fertigbalken mit Hohlkörpersteinen aus Bims
und Druckbeton erstellt. Obwohl der Wald für die Siedlungen gerodet wurde, musste das Holz für
die neuartigen Dachbinder aus Bayern herangeschafft werden. Das Holz des Reichswaldes hatte
wegen der Granatsplitter nicht die erforderliche Qualität und entsprechende Stärke ausweisen
können. Außerdem musste frischgeschlagenes Holz noch lange ablagern. Das Dach wurde in der
sog. Nagelbinderkonstruktion erstellt. Das hatte den Vorteil, dass zur Unterstützung der Firstfette
keine Balken und längere Zugbänder benötigt wurden. Dadurch entstand ein überdachter Raum,
der keine lästigen und arbeitsstörenden Querhölzer aufwies.