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Geschichte - Kultivierung der Böden   von Hans-Joachim Koepp Der Roggen hatte sich als erste Frucht auf Neuland im Reichswald bestens bewährt und zeigte  gute Wachstumsbedingungen. Im Frühjahr 1950 erfolgte auf diesen Flächen nach der Ernte die  erste Stickstoffdüngung. Anschließend brachte die Siedlungsgesellschaft vom 15. März bis 6. April  1950 hier Gelbhafer ein. Der Hafer brachte in den Folgejahren auch nennenswerte Ergebnisse.     Weizen und Gerste wurde 1949 noch nicht angebaut, da sich diese Getreidearten als Erstfrucht auf  Neuland nicht eigneten. Erst im Wirtschaftsjahr 1950/51 wurden diese Getreidesorten  versuchsweise mit reichlicher Düngerzugabe angebaut. Das Ergebnis war annehmbar. Für die  Getreideernte wurden Bindemäher, Grasmäher mit Handablage und Sensen eingesetzt.     Die Halmfrüchte mussten vom Felde weg gedroschen oder in Mieten gefahren werden, da es an  Scheunen fehlte. Probleme hatte man noch mit der Lagerung des Korns, da noch nicht genügend  Schüttböden zur Verfügung standen. Die Ernte im Frühjahr 1950 wurde auf die Siedler  anteilsmäßig aufgeteilt. Im späten Herbst 1950 war die eigentliche Kultivierungsarbeit der Böden  vollendet. 
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