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Geschichte - Erste landwirtschaftliche Erträge auf dem   ehemaligen Waldboden           von Hans-Joachim Koepp Probleme bereiteten beim Kartoffelpflanzen noch die zahlreich im Boden vorhandenen Wurzel- und  Stubbenreste, die zum Bruch des Arbeitsgerätes führten. Die Kartoffelfelder erhielten neben der von  der Siedlungsgesellschaft 1950 verabreichten Grunddüngung noch Kalisalz, Thomasphosphat,  Kalkmammonsalpeter und Düngekalk verabreicht. Leider wurden die Kartoffelbestände der  Siedlung 1950 und auch 1951 stark von Kartoffelkäfern befallen.     Das Pflanzenschutzamt stellte zur Bekämpfung dieser Plage vier Pferde- und eine Motorspritze zur  Verfügung. Auch die Krautfäule machte den Kartoffeln sehr stark zu schaffen. Die Kartoffelernte  erfolgte anfangs in Handarbeit mit der Grabgabel, nachdem zuvor der Kartoffeldamm mit einem  Kartoffelrodekörper geteilt wurde, so dass die Knollen zum größten Teil bereits an der Oberfläche  lagen. Kartoffelrodemaschinen konnten in der ersten Zeit noch nicht eingesetzt werden, weil im  Boden noch zu viel Holz lag und Farnkrautwurzeln sowie nicht verrottete Rasenstücke die Geräte  verstopften.
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