Stubbenreste, die zum Bruch des Arbeitsgerätes führten. Die Kartoffelfelder erhielten neben der von
der Siedlungsgesellschaft 1950 verabreichten Grunddüngung noch Kalisalz, Thomasphosphat,
Kalkmammonsalpeter und Düngekalk verabreicht. Leider wurden die Kartoffelbestände der
Siedlung 1950 und auch 1951 stark von Kartoffelkäfern befallen.
Das Pflanzenschutzamt stellte zur Bekämpfung dieser Plage vier Pferde- und eine Motorspritze zur
Verfügung. Auch die Krautfäule machte den Kartoffeln sehr stark zu schaffen. Die Kartoffelernte
erfolgte anfangs in Handarbeit mit der Grabgabel, nachdem zuvor der Kartoffeldamm mit einem
Kartoffelrodekörper geteilt wurde, so dass die Knollen zum größten Teil bereits an der Oberfläche
lagen. Kartoffelrodemaschinen konnten in der ersten Zeit noch nicht eingesetzt werden, weil im
Boden noch zu viel Holz lag und Farnkrautwurzeln sowie nicht verrottete Rasenstücke die Geräte
verstopften.