Geschichte
- Die Geschichte der
Paul-Gerhardt-Volksschule Nierswalde
von Hans-Joachim Koepp
Umgestaltung der Baracke von einer Behelfsunterkunft zur ersten Schule und Kirche
Nach dem Aufzug der ersten Siedler mit ihren Kindern im Siedlungsabschnitt A (Nierswalde)
besuchten die schulpflichtigen Kinder zunächst die Schulen in Asperden und Pfalzdorf. Doch war der
Anmarschweg zu diesen Schulen für die Kinder zu weit, zumal es damals noch an Fahrzeugen
fehlte.
Im Sommer 1950, als alle Siedler ihre Siedlungsstellen bezogen hatten, drängten die Eltern unter
Federführung von Ludwig Schwanke auf die Errichtung einer eigenen Schule. Die
Gemeindevertretung Asperden genehmigte daraufhin am 21. Juli 1950 den Bau einer Schule in der
Siedlung.
Anfangs konnte noch nicht eine eigene Schule gebaut werden, so dass man sich mit der
freigewordenen Wohnbaracke der Rodungsarbeiter, die an der Ecke Trift- und Kesseler Straße auf
dem Grundstück der damaligen Gärtnerei Welzel stand, behalf. In dieser alten, dunklen
Mannschaftsbaracke wurde ein Klassenraum mit neuen Tischen und Stühlen eingerichtet, der von
einem alten Eisenofen erwärmt wurde.
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