Geschichte
- Reichswaldsiedlung - Zur Entstehung von
Nierswalde, Rodenwalde und Reichswalde
von Hans-Joachim Koepp
Außerdem zeigte sich, dass die Bodenverhältnisse am geplanten Standort der Siedlungen für die
landwirtschaftliche Nutzung nicht ausreichten, so dass auf andere Waldflächen, die zudem noch die
wenigsten Zerstörungen aufwiesen, zurückgegriffen werden musste.
Diese Siedlungsdörfer entstanden von der Planung bis zur Verwirklichung in weniger als zwei
Jahren zwischen 1948 und 1950. Etwa 300 Familien wurden in den Dörfern A, B und C, die am 15.
September 1951 die Namen Nierswalde, Rodenwalde und Reichswalde erhielten, angesiedelt.
Zwei Drittel der Siedler waren Heimatvertriebene und ein Drittel Einheimische. Rodenwalde
erreichte nicht den Status einer eigenständigen Gemeinde.
Nierswalde und Reichswalde (zusammen mit Rodenwalde) wurden per Kabinettsbeschluss mit
Wirkung vom 20. September 1952 bis zur Kommunalen Neugliederung im Jahre 1969 selbständige
Gemeinden mit eigener Gemeindevertretung.