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Geschichte - Reichswaldsiedlung - Zur Entstehung von   Nierswalde, Rodenwalde und Reichswalde           von Hans-Joachim Koepp Spätestens mit diesem Zeitpunkt war das vermutlich größte Siedlungsverfahren der Bundesrepublik  Deutschland abgeschlossen.    Planungsphase der Reichswaldsiedlung:  Der größte Teil des Reichswaldes war von Kahlflächen durchzogen. Die bestockten Flächen waren  durch Bomben, Granaten und Einschüsse splitterverseucht. Vor der Aufforstung des Waldes  mussten die Stellungsgräben, Bunkerlöcher und Bombentrichter eingeebnet, Munition und Minen  aufgespürt, zersplitterte und verkohlte Holzreste weggeräumt werden.   vorgetragen.     Am 3. Juli erhielt das Forstamt Kleve die Anweisung, 500 ha des Reichswaldes für  Siedlungszwecke bereitzustellen.     Schon bald hatte das Forstamt für diesen Zweck verwüstete Waldflächen in den Revieren  Grunewald und Nergena ausgewiesen. 
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