Geschichte
- Stubbenquartiere und
Verschwelungsanlage
Texte und Bilder wurden von Hans-Joachim Koepp zur Verfügung gestellt
Bei den Rodungsarbeiten waren rund 150.000 Raummeter Stockholz, die stark mit Granatsplittern
durchsetzt waren, angefallen und mit niedrigen Plattformwagen oder starken Schlitten und Traktoren
auf 51 Stubbenhaufen zusammengefahren worden, die insgesamt eine Fläche von 40 ha bedeckten.
Jedes dieser sogenannten Stubbenquartiere bedeckte etwa zwei Morgen Land drei Meter hoch.
Schon bald hatten sich unzählige Kaninchen in den Stubbenquartieren eingenistet, die erheblichen
Wildschaden anrichteten. Hier fanden Füchse schnell Unterschlupf und gefährdeten die
Geflügelbestände der Siedler. Schon aus diesem Grunde war eine schnelle Verarbeitung des
Stubbenholzes angeraten.
Außerdem drängten die Siedler auf die Bereitstellung dieser Ackerflächen. Ursprünglich sollte dieses
Holz als Brennholz verkauft werden. Es stellte sich aber bald heraus, dass hierfür wegen der hohen
Transportkosten zum Verbraucherort kein Absatzmarkt vorhanden war.
Eine Verwertung der Stubben und Verarbeitung des Holzes zu hochwertigen Bauplatten stellte sich
als nicht durchführbar heraus. Der den Stubben anhaftende Sand und der Harzgehalt verhinderte
die technische Durchführbarkeit.
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